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Strassenbeleuchtung nach Norm

Eigentum und Verantwortung

Gemäss Konzessionsvertrag tragen in den meisten Gemeinden die Elektrizitätswerke die Verantwortung für den Betrieb und Unterhalt der öffentlichen Beleuchtung. Eigentümer der Anlagen hingegen sind die Gemeinden oder Kantone. Diese sind verantwortlich für die Einhaltung der Gesetze und Normen.

 

Gesetzliche Vorgaben

Für Strassenbeleuchtungen gilt grundsätzlich die Norm SNR 13201-1 und SN EN 13201-2 bis 5. Diese definieren unter anderem die Beleuchtungsstärke und Gleichmässigkeit, welche auf den Strassen erreicht werden muss. Die Normen wurden 2016 überarbeitet und mit dem Teil 1 eine nationale Vorgabe geschaffen. Die schweizerischen Behörden übernahmen die Vorgaben der EU-Verordnung EG 245/2009, die seit dem 13. April 2009 in Kraft sind. Diese beinhalten unter anderem das Verbot von Quecksilberdampflampen seit 2015.

 

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Sichere Fussgängerstreifen

Eigentum und Verantwortung

Die Sicherheit auf Fussgängerstreifen (FGS) muss gemäss Bundesgesetz über Fuss- und Wanderwege in erster Linie durch die Kantone gewährleistet werden. Auf kommunaler Ebene können aber auch andere Regelungen gelten. Trotzdem liegt die grösste Verantwortung bei den Verkehrsteilnehmern. Einen FGS kann man nur dann als sicher deklarieren, wenn er nach allen Normen und Richtlinien ausgeführt wurde und die Verkehrsvorschriften eingehalten werden.

 

Die Gemeinden und Kantone können die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer leider kaum beeinflussen, jedoch die Einhaltung der Normen und Richtlinien. Mit einer Überprüfung und den daraus resultierenden Massnahmen kann die Sicherheit verbessert werden.

In verschiedenen Kantonen wurden in den Jahren 2011 bis 2014 die Fussgängerstreifen auf den Kantonsstrassen analysiert. Dabei stellte sich heraus, dass circa 40 % die Normen oder Richtlinien nicht erfüllen. Massnahmen sind dort also unumgänglich und werden in den nächsten Jahren umgesetzt.

 

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